Regionalwerke Bamberg stellen sich unter neuer Doppelspitze neu auf

Neue Geschäftsführer werden Robert Martin und Günter Reinke

Die Regionalwerke Bamberg stellen sich neu auf. „Um die regionalen Klimaschutzziele weiter bestmöglichen unterstützen können, ist eine Weiterentwick-lung der Strategie unverzichtbar“, sagt der Vorsitzende des Regionalwerke-Aufsichtsrats, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, am Freitag in Bamberg. Zwar habe sich die  Gesellschaft in den letzten Jahren positiv entwickelt, vor dem Hintergrund veränderter politischer Rahmenbedingungen auf Landes- und auf Bundesebene sei die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells der Stadt-Landkreis-Tochter aber unverzichtbar. Geschäftsführer Hubert Treml-Franz scheidet aus der Gesellschaft aus, die ab Juni von den Klimaschutzbeauftragten von Landkreis und Stadt Bamberg, Robert Martin und Günter Reinke, geleitet wird.

Die Regionalwerke Bamberg wurden im Dezember 2012 von 31 Kommunen aus dem Landkreis Bamberg, dem Landkreis, der Stadt Bamberg und den Stadt-werken Bamberg als sind neutraler Berater, Koordinator und Dienstleister für die energiepolitischen Aktivitäten gegründet.  Die Gesellschaft hatte das Ziel, die erneuerbaren Energien und die dezentrale Energiegewinnung zu fördern und somit die das regionale Klimaschutzziel, die Energieautarkie der Region Bamberg bis zum Jahr 2035, zu unterstützen.  So verfolgen die Regionalwerke insbesondere Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen, beispielsweise die LED-Umrüstung bei Kommunalbeleuchtung, Sanierung von Lüftungs- und Heizzentralen, sowie den Einsatz von KWK- und Photovoltaik-Eigenbedarfs-anlagen.

„Allerdings haben Bundes- und Landespolitik den Regionalwerken viel Wind aus den Segeln genommen. Beispielsweise hat die Einführung der so ge-nannten 10-H-Regelung den Ausbau von Windkraftprojekten einen Riegel vorgeschoben“, sagt Starke. Dieser veränderte Rahmen habe sich nachhaltig auf das ursprüngliche Geschäftsmodell und den ursprünglichen Businessplan ausgewirkt. „Trotzdem ist es den Regionalwerken gelungen, wichtige Projekte voran zu bringen und binnen drei Jahren den Umsatz um knapp 30 Prozent zu steigern“, lobt Landrat Johann Kalb.

Mit neuem Geschäftsmodell und veränderter Organisationsstruktur werden die Regionalwerke nun in die Lage versetzt, auch unter ungewissen künftigen Rahmenbedingungen zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen zu können. Dabei soll die Gesellschaft noch enger mit dem Landratsamt und der Stadt-verwaltung Bamberg verzahnt werden. Sie zieht ins Landratsamt, wo auch die kaufmännische Betriebsführung und die Assistenz der Geschäftsführung angesiedelt sein werden. „Herrn Treml-Franz, der als Geschäftsführer die Regionalwerke aufgebaut und zu einer „Marke“ gemacht hat, gebührt mit seinem Team ein großer Dank für die bisher geleisteten Tätigkeiten für die Regionalwerke Bamberg. Für seine berufliche Zukunft wünschen wir ihm viel Erfolg und alles Gute“, so der Oberbürgermeister und der Landrat.

Gesellschafter

Gesellschafter der Regionalwerke Bamberg GmbH sind zu je einem Drittel

  • der Landkreis Bamberg
  • die Stadt Bamberg gemeinsam mit ihren Stadtwerken
  • und derzeit 31 weitere Kommunen im Landkreis Bamberg

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Regionalwerke Bamberg GmbH besteht aus 13 Experten und politischen Entscheidungsträgern aus der Stadt und dem Landkreis Bamberg. Aufsichtsratsvorsitzender sind der Bamberger Landrat Johann Kalb (2017) und der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke (2018) im jährlichen Wechsel.

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der Regionalwerke Bamberg GmbH befindet sich in der Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg.

Geschäftsführung

Das Team der Regionalwerke Bamberg GmbH besteht aus den Geschäftsführern Herrn Verw.-Fachwirt Robert Martin und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Günter Reinke.

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