Regionalwerke präsentieren für 2016 schwarze Zahlen

"Das Ergebnis ist klein, aber es ist ein positives.“, erklärte Geschäftsführer Hubert Treml-Franz in der Gesellschafterversammlung 2017. Dass in der Stadt und im Landkreis Bamberg Bedarf an den Dienstleistungen der Regionalwerke besteht, bewiesen die Aufträge aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kommunen. Die Strategie der Regionalwerke, auf Dienstleistungen im Bereich Effizienzsteigerung in kommunalen Liegenschaften zu setzen, gehe auf.

Für das abgelaufene Jahr bestätigte der Wirtschaftsprüfer den Regionalwerken eine ordnungsgemäße Geschäftsführung und eine realistische Lagebeurteilung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit einem kleinen Gewinn konnten die Regionalwerke 2016 erstmals schwarze Zahlen schreiben.

Und die positive Entwicklung der Gesellschaft hält auch im laufenden Jahr an. Geschäftsführer Hubert Treml-Franz stellte im Rahmen seines Geschäftsberichtes die vielzähligen aktuellen Projekte der Regionalwerke vor:

Für die Fernwärme Bamberg GmbH übernahmen die Regionalwerke die Genehmigungsplanung für ein Heizhaus im Versorgungsgebiet „Am Föhrenhain“ in der Bamberger Gartenstadt. Weitere Projekte betreffen die Erneuerung der Lüftungszentrale in der Dreifachsporthalle der Berufsschule und die sich anschließende Sanierung der Warmwasserbereitung in dem Gebäudekomplex in der Bamberger Ohmstraße.

Derweil geht in der Gemeinde Frensdorf die Umsetzung des Energienutzungsplanes weiter: Auf der Kläranlage und auf dem Dach der Grund- und Mittelschule wurde der wirtschaftliche Einsatz von PV-Anlagen für den Eigenstrombedarf geprüft. In den nächsten Monaten werden die Regionalwerke zudem die Weiterentwicklung des Projektes begleiten. Sie sind für die Ausführungsplanung und die Ausschreibung der Baumaßnahme verantwortlich.

Auch die Sanierungsmaßnahme in der Grund- und Mittelschule Strullendorf steht kurz vor dem Abschluss. Hier haben die Regionalwerke die Fachplanung für Umbaumaßnahmen zur Optimierung der Wärmeversorgung mittels eines BHKW und einer PV-Anlage zur Eigenstromerzeugung übernommen und die Baumaßnahme überwacht.

Mit verschiedenen Ausschreibungen auf nationaler und europäischer Ebene konnten die Regionalwerke die Gesellschafterkommunen u.a. bei der Beschaffung von Strom und der Entsorgung von Klärschlamm unterstützen.

Weitere Vertriebsaktivitäten der Gesellschaft liegen 2017 im Bereich kommunaler Straßenbeleuchtung und in der Projektentwicklung einer Nahwärmeversorgung in Hallstadt.

 
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